Nouvelle Dune http://nouvelledune.blogsport.de Initiative gegen Unerträglichkeiten Mon, 25 Jan 2016 18:22:52 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Veranstaltungsreihe: Logik der Verdrängung [Logik des Kapitals] http://nouvelledune.blogsport.de/2016/01/25/veranstaltungsreihe-logik-der-verdraengung-logik-des-kapitals/ http://nouvelledune.blogsport.de/2016/01/25/veranstaltungsreihe-logik-der-verdraengung-logik-des-kapitals/#comments Mon, 25 Jan 2016 18:22:06 +0000 Administrator Veranstaltungen http://nouvelledune.blogsport.de/2016/01/25/veranstaltungsreihe-logik-der-verdraengung-logik-des-kapitals/

Vor dem Kündigungstermin des Kiezladen Friedel54 ist noch Zeit für eine fesche Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Logik der Verdrängung [Logik des Kapitals]“, zu der ihr alle herzlich eingeladen seid:

26. 1.
Vortrag: Die »Blumenstraßenkrawalle« 1872: Zur historischen Kontinuität von Verdrängung und Widerstand. Mit Axel Weipert. 19.00 Uhr @ Magdalenenstr. 19, (U-Magdalenenstraße)
https://www.facebook.com/events/1833093106917520/

9.2.
„Kaufen statt besetzen?“ – Das Mietshäusersyndikat stellt sich vor. 20.00 Uhr @ Kiezladen Friedel 54, (U-Hermannplatz)

15.2.
Film & Diskussion: „Buy Buy St. Pauli“ Dokumentation über Widerstand gegen Verdrängung in Hamburg, anschließend Diskussion mit dem Filmteam. 19.00 Uhr @ Astra Stube Neukölln // Weichselstraße 63 (U-Rathaus Neukölln/ Bus M41 Fuldastraße)
https://www.facebook.com/events/732721583495408/

24.2.
Lesung & Diskssion: Über die ‚ganz normale‘ Logik des Kapitals auf dem Wohnungsmarkt Margit Englert liest Auszüge aus „Rosemarie F. – Kein Skandal“ Anschließend Erfahrungsaustausch und Diskussion 19.00 Uhr @ Tristeza // Pannierstr. 5 (Bus: Sonnenallee/Pannierstraße)

17.3.
Talk: Structural ‚gentrification‘ and its resistance in London – Some critical reflections 19.00 Uhr @ B-Lage // Mareschstr. 1 (S-Sonnenallee)

7.4.
Vortrag: „Freizeit ohne Kontrollen“ David Templin referiert über die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung in Deutschland 19.00 Uhr @ Unabhängiges Jugendzentrum Pankow „JUP“ // Florastraße 84 (S/U Pankow)

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17.12. „Zur Psychologie des Islamischen Staates“ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/12/09/17-12-zur-psychologie-des-islamischen-staates/ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/12/09/17-12-zur-psychologie-des-islamischen-staates/#comments Wed, 09 Dec 2015 09:55:28 +0000 Administrator Veranstaltungen http://nouvelledune.blogsport.de/2015/12/09/17-12-zur-psychologie-des-islamischen-staates/ „Zur Psychologie des Islamischen Staates“: Vortrag und Diskussion am 17.12., 19 Uhr.

Der Islamische Staat hat die Barbarei weder erfunden noch auf neue Gipfel getrieben – das Köpfen, die Massenerschießungen, die ethnische Säuberung, das sind altbekannte Gespenster der bürgerlichen Revolutionen, der faschistischen Regimes, der demokratischen Peripherien in Übersee, ohnehin der anderen islamischen Staaten. Auch die Sklaverei ist eine globale und insbesondere in der islamischen Welt bereits vorher häufige Erscheinung.
Das Neue an der Praxis des Islamischen Staates, und damit seiner Psychologie, lässt sich in der historischen, dialektischen Situation bestimmen, in der er gedeiht. Das Globale ist das reformistische am Islamismus, Resultat der Lücke, die der Untergang des kommunistischen Projekts in den Millionenmorden der stalinistischen Diktaturen hinterließ. Die Demokratien des Westens vermögen eine solche Einheit, wie sie der tote Kommunismus und der Islam versprechen, nicht einzuholen, weil sie das individuelle Glücks- und Freiheitsversprechen der kapitalistischen Entrepreneurs und der globalen Besserverdienenden nicht in ein allgemeines verwandeln können. Die eigentliche Pathologie des Islamischen Staates heute ist mit der der bürgerlichen Demokratien vermittelt: Ihre Schwäche, die zum Zuschlagen reizt, ihre unfassbaren Widersprüche, die den Salafisten so vieles am Islamischen Staates logischer, klarer und einfacher erscheinen lassen. Eine komplementäre, dialektische Analyse der psychologischen Faktoren des Islamischen Staates erfordert die Reflexion auf vergleichbare Prozesse in den bürgerlichen Demokratien. Erst dann lässt sich über die Faszination am abschneiden, am Voyerismus, am Ornament der schwarzbeflaggten Masse sprechen. Die sado-masochistische Kollaboration von Frauen an ihrer eigenen Zurichtung zu Objekten, die homoerotische Organisation der Männerbanden und ihre femininen Attribute verweisen auf die verdrängte Homosexualität als zentrale Triebkraft der Gewalt, auf Mutterhass und damit als Hass auf den Triebkonflikt selbst, auf den Wunsch nach narzisstischer Auflösung und Reinheit (Grunberger/Dessuant). Der islamische Staat selbst ist bereits eine Reduktion des Salafismus auf den Takfirismus, die Legitimation zum Mord an Andersdenkenden. Dieser extreme Dogmatismus ist ein alter Bekannter der Religionsgeschichte und kann mit Theodor Reik als Resultat des Zweifels, des ungeglaubten Glaubens (Adorno/Horkheimer), und letztlich als Effekt des andauernden, religiöse Stilblüten treibenden, Tod-Gottes-Problems erklärt werden.

Felix Riedel ist Ethnologe (Dr. phil.) und hat über moderne Hexenjagden promoviert. Er führt das Blog „Nichtidentisches“ und arbeitet zur Gewaltanthropologie insbesondere des Islamismus und des Antisemitismus. // http://felixriedel.net/

*Kinosaal*
im Hauptgebäude der Humboldt-Universität
Unter den Linden 6
(S+U Friedrichstraße; Bus 100, 200, TXL: „Staatsoper“)

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Tresen am 4.12. http://nouvelledune.blogsport.de/2015/12/02/tresen-am-4-12/ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/12/02/tresen-am-4-12/#comments Wed, 02 Dec 2015 12:35:39 +0000 Administrator Veranstaltungen http://nouvelledune.blogsport.de/2015/12/02/tresen-am-4-12/ https://www.facebook.com/events/152803701742542/

Die Menschen müssen „vor allen Dingen zuerst essen, trinken, wohnen und sich kleiden“, schrieb Friedrich Engels bereits 1883. Wer die ersten beiden Dinge nicht auf einem dieser grässlichen Weihnachtsmärkte, sondern in angenehmem Rahmen tun möchte, ist herzlich eingeladen am Freitag ab 20 Uhr in die Friedelstraße 54 zu kommen.

Es gibt veganes Gulasch mit Baguette, dazu Cookies (Subway-like). Dazu verschiedene Cocktails, Longdrinks und gekühltes Bier. Also kommt vorbei und verbringt einen schönen Abend!

Euer Geld wird gut aufgehoben sein. Denn „Wohnen“ wiederum ist in Nordneukölln nicht erst seit gestern ein großes Thema. Steigende Mieten und Zwangsräumungen, Zwangsmodernisierungen und Kündigungen sorgen in den Vierteln rund um Hermannstraße, Karl-Marx-Straße und Sonnenallee dafür, dass sich immer mehr Menschen diese Wohnlage nicht mehr leisten können und selbstverwaltete Projekträume schließen müssen. Denn selbstverständlich kann auch Wohnraum Ware sein, und die Hauseigentümer und Immobilienfirmen exekutieren die kalte Logik einer Gesellschaftsordnung, derzufolge eben ausziehen muss, wer sich diese Ware nicht mehr leisten kann. Einige Bewohner der Friedelstraße und des umliegenden Viertels organisieren sich gegen diese Verdrängung und treffen sich hierfür im Kiezladen F54 – der vor einiger Zeit selbst die Kündigung zum 30. April 2016 erhalten hat.

Gegen diese startet am Samstag am Rathaus Neukölln eine Demonstration, und zwar um 15 Uhr: https://www.facebook.com/events/632475966855692

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27.11. Soliparty: No papers, no fear! http://nouvelledune.blogsport.de/2015/11/24/27-11-soliparty-no-papers-no-fear/ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/11/24/27-11-soliparty-no-papers-no-fear/#comments Tue, 24 Nov 2015 16:40:36 +0000 Administrator Veranstaltungen http://nouvelledune.blogsport.de/2015/11/24/27-11-soliparty-no-papers-no-fear/ https://www.facebook.com/events/625709724238305/

Die deutsche „Willkommenskultur“, ohnehin schon wieder im Zerfall befindlich, erwartet neben der wohligen Wärme des Gemeinschaftsgefühls und der Pflege des nationalen Images auch Dankbarkeit von ihrem Solidaritätsobjekt. Die umsorgten Asylsuchenden werden dabei zu bloßen Hilfsempfängern und Spielbällen nationaler Gemütswallungen – ob positiver oder negativer Art – degradiert und haben passiv zu bleiben. Letztendlich wird ihnen das Ergebnis ihres Asylverfahrens präsentiert, was sie still zu akzeptieren haben. Währenddessen werden die Menschen, denen die Flucht aus den Vorhöllen der Wohlstandsperipherie, vor Krieg und existenziellem Elend gelang, zur Manövriermasse auf politischer Ebene und zum Angriffsziel all jener, die in ihnen den Vorschein der eigenen Überflüssigkeit ausmachen.

Durch das Raster dieser deutschen Willkommenskultur fallen neben sog. Wirtschaftsflüchtlingen, in deren empörter Ablehnung wohl der zäheste gesellschaftliche Konsens besteht, auch jene Geflüchteten, die aus dem ihnen von Staat und Gesellschaft auferlegten Objektstatus ausbrechen und sich selbstbewusst gegen die Zumutungen des europäischen Migrationsregimes zur Wehr setzen.

Sei es die bloße Vernetzung mit Asylsuchenden in anderen Lagern, die sich in der gleichen unerträglichen Situation befinden; sei es der gemeinschaftlich begangene Ausbruch aus den ihnen zugewiesenen Unterkünften; sei es die kollektive Missachtung der Residenzpflicht; seien es militante Besuche bei den politischen Vertretungen ihrer despotischen Herkunftsstaaten; sei es die Teilnahme an Demonstrationen oder sozialen Kämpfen; sei es die unkontrollierte Organisierung gegen die Repressalien der Behörden: Selbstorganisation von Geflüchteten findet auf vielen Ebenen statt und hat Unterstützung durch solidarische Netzwerke, welche sie als politische Subjekte anerkennen, bitter nötig.

Das soll auch am 27. November im kleinen aber feinen „ausland“ passieren, nicht zuletzt weil sich die politischen Initiativen der Asylsuchenden immensen Repressalien ausgesetzt sehen: Unter anderem sind viele ihrer Aktionen gemäß der geplanten Asylrechtsverschärfung bereits Gründe für eine Abschiebung. Kommt also am Freitag in die Lychener Straße 60 und haut euer „allgemeines Äquivalent“ an Cocktailbar und Tresen für die gute Sache auf den Kopf. In diesem Sinne: No papers, no fear! Für die aktive Solidarität mit den selbstorganisierten Kämpfen gegen das europäische Migrationsregime!

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Friedel54 gekündigt! http://nouvelledune.blogsport.de/2015/11/05/friedel54-gekuendigt/ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/11/05/friedel54-gekuendigt/#comments Thu, 05 Nov 2015 17:10:56 +0000 Administrator Allgemein http://nouvelledune.blogsport.de/2015/11/05/friedel54-gekuendigt/ Gäste der kollektiv verwalteten Räumlichkeiten in der Neuköllner Friedelstraße 54 haben sich sicherlich schon seit längerem gefragt, was eigentlich dieses hässliche Baugerüst am Haus zu suchen hat. Nun, die Wiener Eigentümerfirma “Citec Immo Invest GmbH” möchte das Haus gerne sanieren und legt sich deshalb seit Monaten mit den dort wohnenden Menschen an. Siehe: http://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2015/me-single/article/modernisierung-auf-biegen-und-brechen.html

Am Donnerstag, den 29.10.2015, wurde dem Kiezladen im Erdgeschoss, in dem auch wir Veranstaltungen organisieren, per Gerichtsvollzieher die Kündigung zum 30. April 2016 zugestellt. Am 23.11. um 20 Uhr wird es ein offenes Treffen geben um Handlungsmöglichkeiten zu besprechen. Denn eines ist klar: Umstandslos wird der Laden sicher nicht übergeben. Siehe: http://friedel54.noblogs.org/

Übrigens geht ca. die Hälfte der Einnahmen unseres morgigen Tresens wie immer an die F54, also kommt vorbei: https://www.facebook.com/events/193946477610606/

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Tresen am 2. 10. http://nouvelledune.blogsport.de/2015/09/26/tresen-am-2-10/ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/09/26/tresen-am-2-10/#comments Sat, 26 Sep 2015 16:54:34 +0000 Administrator Veranstaltungen http://nouvelledune.blogsport.de/2015/09/26/tresen-am-2-10/ https://www.facebook.com/events/910080505749396/

Da es vor den Spätis wieder kalt wird und wir euch vom unbewaffneten Besuch des Oktoberfests auf dem Alexanderplatz ebenfalls vehement abraten, veranstalten wir am Freitag mal wieder den Tresen gegen Unerträglichkeiten. Wie üblich in der Friedelstraße 54 in 12047 Berlin. Und ja, der dritte Oktober (irgendwas mit Deutschland) fällt dieses Jahr – sehr zum Missfallen der werktags Lohnarbeitenden (unser aller Mitleid ist euch sicher) dieses Landes – auf einen Samstag, diesbezügliche Ausreden werden also nicht akzeptiert. Wie immer mit leckerem Essen, Long- und Softdrinks und gekühlten Bierspezialitäten in angenehmer Atmosphäre.

Die Einnahmen gegen an eine Initiative, die sich bemüht, die notwendigsten Unterrichtsmaterialien für ein Bildungsprojekt in Syrisch-Kurdistan zur Verfügung zu stellen. Sinnvoll. Also kommt vorbei, lasst euer Geld hier und habt einen schönen Abend.

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Kein Al-Quds-Marsch in Berlin! http://nouvelledune.blogsport.de/2015/07/06/kein-al-quds-marsch-in-berlin/ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/07/06/kein-al-quds-marsch-in-berlin/#comments Mon, 06 Jul 2015 08:55:46 +0000 Administrator Allgemein http://nouvelledune.blogsport.de/2015/07/06/kein-al-quds-marsch-in-berlin/

Gegen den antisemitischen Al-Quds-Marsch in Berlin!
ضد مسيرة يوم القدس المعادية لليهود في برلين

Am Samstag finden mehrere Veranstaltungen gegen den Al-Quds-Marsch in Berlin statt:

Demonstration: Kein Al Quds-Marsch 2015! Gemeinsam gegen den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands!
Treffpunkt: 11.00 Uhr, Breitscheidplatz
Kundgebung 13 : 30 Uhr Wittenbergplatz.
Abschlusskundgebung: 15 : 00 Uhr Breitscheidplatz (Ende offen)

Die Ursprünge des Al-Quds-Tages liegen in der Islamischen Republik Iran. Von Ruhollah Chomeini, dem Revolutionsführer höchstpersönlich erstmals 1979 ausgerufen, ist er als offizieller Feiertag am letzten Freitag des Ramadan seitdem jährlich Anlass für staatlich organisierte Großdemonstrationen, auf denen das iranische Regime die Eroberung Jerusalems (arab. Al Quds) fordert und seinen Vernichtungsfantasien gegenüber Israel und den USA Ausdruck verleiht.
Unter dümmlichen Parolen wie „Zionismus ist antisemitisch“ rottet sich zu dieser Gelegenheit ein ebenso bunter wie explosiver Mob aus Islamisten, „moderaten“ Muslimen, Neonazis, Verschwörungstheoretikern und linken Israelhassern zusammen, um mitten in Berlin gegen die Existenz des jüdischen Staates anzuschreien. Das Ergebnis ist die mit Abstand größte jährlich stattfindende, gewalttätige antisemitische Veranstaltung in Deutschland. Die Suche nach Gegenprotest indes ist überaus ernüchternd: Kaum eine Handvoll Gegendemonstranten, größtenteils aus dem Umfeld jüdischer Organisationen, hält es für notwendig, sich dem antisemitischen Mob entgegenzustellen.
Neben der Hetze gegen Israel dient die Al-Quds-Demonstration auch als Plattform für zahlreiche Apologeten der libanesisch-schiitischen Hisbollah, des syrischen Assad-Regimes und der Islamischen Republik Iran. Die „Achse des Widerstands“, die neuerdings als legitimer Verbündeter im Kampf gegen den ebenso menschenfeindlichen „Islamischen Staat“ angesehen wird und deren Kitt der Hass auf Israel darstellt, findet sich also auf den Straßen Berlins in Form verschiedener Tarnorganisationen und Sympathisanten repräsentiert. Währenddessen ist der sog. friedliche Arm der Hisbollah in der EU weiterhin legal und sammelt fleißig Spenden, lässt Assad weiterhin Fassbomben auf die syrische Zivilbevölkerung werfen und werden unter dem Terrorregime in Teheran, zu dem die Bundesrepublik beste wirtschaftliche Beziehungen pflegt, weiterhin Gegner der Regimes verfolgt, Homosexuelle hingerichtet und Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt.
Es darf nicht hingenommen werden, dass sich jährlich über tausend Menschen in Berlin versammeln um ihre Hasstiraden gegen Israel zu verbreiten und sich unter Fahnen der antisemitischen Hisbollah öffentlich mit den Schlächtern in Teheran und Damaskus solidarisieren.

Nein zu Antisemitismus, nein zur Hisbollah, nein zur Islamischen Republik Iran!
لا لمعاداة اليهود، لا لحزب الله، لا للجمهورية الإسلامية

Against the anti-Semitic Al-Quds-march in Berlin!
The origin of the “Al-Quds-Day” lies in the Islamic Republic of Iran. Firstly proclaimed by the revolution’s leader Ruhollah Chomeini himself in 1979, it has been a public holiday on the last Friday of Ramadan since then. On this occasion the Iranian Regime organises big demonstrations, calling for the conquest of Jerusalem (arab. Al Quds) and displaying its eliminatory phantasies towards Israel and the USA.
Amidst empty-headed slogans such as “Zionism is anti-Semitic” a both colourful and explosive mob consisting of Islamists, “moderate” Muslims, Neo-Nazis, conspiracy theorists and Israel-hating leftists is forming in the middle of Berlin to display their hate hatred against the Jewish state, annually resulting in the biggest violent anti-Semitic event in Germany. Meanwhile the search for counter-protest is disillusioning: Not more than a handful people, mostly from Berlin’s Jewish organisations, seem to think it’s necessary to confront the anti-Semitic mob.
Apart from showing their hatred against Israel, the Al-Quds-march’s participants are also using the event as a platform to show their support for the Lebanese Shiite Hezbollah, as well as for the Syrian dictator Assad and the Islamic Republic of Iran. Thus the “axis of resistance”, which is held together by their mutual anti-Semitism and nowadays apparently a legitimate ally in the fight against the no less inhuman “Islamic State”, is represented on the streets of Berlin by their sympathizers and several cover organisations. Meanwhile, the so-called peaceful arm of the Hezbollah is still legal and active in the EU, Assad is still throwing barrel bombs at the Syrian people and the terror regime in Tehran, maintaining best economic relationships with Germany, is still persecuting its opponents, executing Homosexuals and treating women as second-class citizens.
It cannot be tolerated that over a thousand people are meeting in Berlin every year to spread their hate speeches against Israel and publicly show their solidarity with the butchers of Tehran and Damascus.
No to Anti-Semitism, no to Hezbollah, no to the Islamic Republic of Iran!

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3.7. [TEAR DOWN] @://about blank http://nouvelledune.blogsport.de/2015/06/19/3-7-tear-down-about-blank/ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/06/19/3-7-tear-down-about-blank/#comments Fri, 19 Jun 2015 15:19:36 +0000 Administrator Veranstaltungen http://nouvelledune.blogsport.de/2015/06/19/3-7-tear-down-about-blank/ Wer es, aus welchen Gründen auch immer, noch nicht mitbekommen hat: Am Freitag, den 3. Juli, laden wir unter dem Titel „TEAR DOWN“ zu einer furiosen Soliparty ins About Blank (Markgrafendamm 24c, nahe Ostkreuz). Sämtliche Erlöse gehen an selbstorganisierte Kämpfe von Asylsuchenden.

“Tear Down this wall!”. Diese vier Worte des deutschen Gedächtnis stehen sinnbildlich für die politische Möglichkeit, Bewegungsfreiheit an Stelle von Abschottung zu setzen. Dass ein Vierteljahrhundert später die europäische Außengrenze so sehr Mauer ist wie nie, wissen wir. Dass unser Tanzen kaum die nötige Erschütterung, den Riss in der Festung, bringen wird, auch. Und so lang bleibt uns wohl nur, jene zu unterstützen, die schon unzählige Grenzen überwunden haben, aber immer wieder auf Neue treffen. Euer Eintritt unterstützt die Selbstorganisation von Asylsuchenden in Bayern, das Stemmen von Repressionskosten, sowie den Kampf gegen institutionellen Rassismus und Deportation, für ein allgemeines Bleiberecht. Reißt die Mauern in euren Köpfen ein. Solidarität mit allen Geflüchteten.

Ab 22 Uhr wird im Garten bei Hip-Hop und kühlen Getränken gegrillt, der Eintritt bis Mitternacht ist reduziert. Ab 23:39 erwartet euch dann Musik von:

Kate Miller (Figure Third)
Mørklys LIVE (Ante-Rasa/Apathy)
Nkisi LIVE (Doomcore Records)
Alienata (Killekill)
Martin Gruen (reclaim it all/der Hut/K Sound)
Projekt Gestalten LIVE (Advanced)
Sandix (Tour de Farce)
Rausch & Flausch (Krachtigall)
Demian (A.R.M.)
Mixmaster Mallorca & Optimus Crime (Hip Hop/ Funk)
und Blasfematic (Springstoff, Grrrlz* Rap)

Zum Facebook-Event mit Souncloud-Links der Musik

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5. Juni [Tresen gegen Unerträglichkeiten] http://nouvelledune.blogsport.de/2015/06/03/5-juni-tresen-gegen-unertraeglichkeiten/ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/06/03/5-juni-tresen-gegen-unertraeglichkeiten/#comments Wed, 03 Jun 2015 12:33:08 +0000 Administrator Veranstaltungen http://nouvelledune.blogsport.de/2015/06/03/5-juni-tresen-gegen-unertraeglichkeiten/ Wie jeden ersten Freitag laden wir ab 19:30 Uhr wieder in die Friedelstraße 54 nach Neukölln zum berühmten Tresen gegen Unerträglichkeiten. Die Einnahmen gehen dieses mal erneut direkt an Leute, die mit immensem persönlichen und finanziellem Aufwand darum bemüht sind, von der deutsch-europäischen Asylpolitik Betroffene vor der Abschiebung zu bewahren.

Freut euch auf leckeres Essen:
„Tamil Nadu“ – Indisches Gemüse mit Couscous und Curry-Mandel-Sauce. Verschiedene Kuchen zum Nachtisch.

Außerdem wie immer gutes Bier, Longdrinks und Pfeffi in angenehmer Atmosphäre. Ein wenig guter Wodka von letztem Monat ist auch noch übrig und wird zu Jubelpreisen ausgeschenkt. Kommt vorbei, es wird lange gehen. Wirtschaftsflüchtlinge willkommen!

https://www.facebook.com/events/1588955561392055/

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Veranstaltung am 1. Juni http://nouvelledune.blogsport.de/2015/05/27/veranstaltung-am-1-juni/ http://nouvelledune.blogsport.de/2015/05/27/veranstaltung-am-1-juni/#comments Wed, 27 May 2015 21:37:34 +0000 Administrator Veranstaltungen http://nouvelledune.blogsport.de/2015/05/27/veranstaltung-am-1-juni/ Am 1. Juni findet um 19:30 im Laidak (Boddinstraße 42, 12053 Berlin) eine weitere Veranstaltung statt, die den deutschen Umgang mit der Vergangenheit zum Thema hat.

Sonja Witte wirft in ihrem Vortrag mit dem Titel „Nationales Vergangenheitsrecycling – Die postnazistische Allianz der Generationen im deutschen Kollektiv“ einen Blick zurück auf die Nullerjahre, in denen eine bestimmte Figur im Zentrum kulturindustrieller ‚Vergangenheitsbewältigung‘ stand und zum Kassenschlager wurde: Die Versöhnung der Generationen im deutschen Kollektiv. Der Vortrag nimmt einen Ausgangspunkt des von der Gruppe kittkritik im Jahr 2007 herausgegebenen Sammelbands „Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur“ auf: An Filmen wie Dresden – das Inferno (2006), Napola – Elite für den Führer (2004), Der Untergang (2004) oder Das Wunder von Bern (2003) zeigt sich, dass als ein wesentliches ‚Grundmuster‘ der Erzählungen stets eine Dreigenerationenperspektive fungierte.

Die scheinbar ‚authentischen‘ Darstellungen des Nationalsozialismus und seiner ‚Überwindung‘ im postnazistischen Deutschland spielen mit aktuellen Wünschen nach einer guten deutschen Nation, in der TäterInnen-, Kinder- und EnkelInnengeneration gemeinsam Familienfrieden schließen. Diese kulturindustriellen Produktionen aus den Nullerjahren hatten einen ‚heimlichen Protagonisten‘: Die hier imaginierte dritte TäterInnengeneration war Schlüsselfigur der karthischen „schwarz-rot-geilen“ Versöhnung. Anhand einiger Filmbeispiele wird skizziert, inwiefern sich in dieser Form zwei bekannte Motive der deutschen ‚Vergangenheitsbewältigung‘ präsentierten: Die fortwährende Stilisierung der Deutschen als Opfer und die Integration von Auschwitz in die kulturindustrielle deutsche Erinnerungsarbeit als gesellschaftlichem ,Kitt‘.

Sonja Witte ist Mitherausgeberin des Sammelbandes „Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Nation“ [www.kittkritik.net], außerdem aktiv bei den „les madeleines“ [www.lesmadeleines.net], der Veranstaltungsgruppe „Aus Gründen gegen fast Alles“ [https://ausgruendengegenfastalles.wordpress.com/] und der Zeitschrift „Extrablatt – Aus Gründen gegen fast Alles“ [www.extrablatt-online.net].

Eintritt frei.

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