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07.04. Infoveranstaltung im JUP Pankow

Achtung, Ort geändert: Die Veranstaltung findet nun um 19 Uhr im „JUP – Unabhängiges Jugendzentrum Pankow e.V“, Florastraße 84, 13187 Berlin statt. Erreichbar vom S+U Bahnhof Pankow oder S-Bahnhof Wollankstraße aus in ein paar Minuten. Oder ihr fahrt mit dem Bus M27 bis „Görschstr“. --> Google Maps.

[Infoveranstaltung] Das Konzentrationslager Ravensbrück, das Jugend-KZ Uckermark und heutiges Gedenken

Am Dienstag, den 7. April wird eine Informationsveranstaltung im Vorfeld der Busfahrt am 18. April stattfinden. So kritikwürdig wir den staatsoffiziellen Umgang mit der Vergangenheit finden, so wichtig ist es darauf hinzuweisen, dass es Alternativen gibt und dass sich bundesweit Initiativen finden lassen, die sich für eine kritische Erinnerungsarbeit einsetzen und sich nicht vor den Karren des bundesdeutschen „Aufarbeitungsweltmeisters“ spannen lassen.

Klaus Lemmnitz von der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. wird ein paar Worte zur Mahn- und Gedenkstätte und der Arbeit der Lagergemeinschaft verlieren.

Danach wird Chris Rotmund die Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark und ihre Arbeit vorstellen sowie auf die Geschichte des Jugend-Konzentrations- und späteren Vernichtungslagers eingehen.

Während der Veranstaltung können Tickets für den Bus gekauft werden. Spendenempfehlung 5-10€. Auch einige Bücher, unter anderem „Kinder von KZ-Häftlingen – eine vergessene Generation“ (herausgegeben von der Lagergemeinschaft Ravensbrück) und die Broschüre „Fragt uns“ (http://fragtuns.blogsport.de/) können erworben werden.

Veranstaltungen im April

Donnerstag, 2. April / 19:30 / Laidak, Boddinstraße 42, Berlin-Neukölln (nahe U Boddinstraße)

Vortrag und Diskussion mit Philipp Schweizer (Falken Erfurt) „Über die Aufarbeitung der Vergangenheit“

Noch vor 50 Jahren schienen die Fronten klar: die Erinnerung an den Nationalsozialismus richtete sich nicht nur gegen das Schweigen der eigenen Väter und Onkel, sondern auch das der gesamten deutschen Öffentlichkeit. Diese wollte lieber auf eine große Zukunft Deutschlands hinarbeiten und dazu einen Schlussstrich unter die Geschichte ziehen, anstatt sich mit der Erinnerung an die abzugeben, die im Namen Deutschlands und seiner Zukunft ermordet wurden.

Vor diesem Hintergrund schien jedes Erinnern ein Angriff auf den emsigen Wiederaufbau, auf Ruhe und Ordnung zu sein – kurz: es war praktische Subversion.
Heute hat die offizielle Politik hingegen eine umfassende Erinnerungskultur etabliert. Bei Gedenkveranstaltungen zur Befreiung von Auschwitz oder zum Ende des Nationalsozialismus in Bundestag und -rat zitiert man sogar einen Theodor W. Adorno. Dabei hatte dieser seinen Vortrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit damit geschlossen, dass diese erst aufarbeitet sei, wenn die „Ursachen des Vergangenen beseitigt wären“ und dachte dabei an die praktische Beseitigung des Kapitalismus.

Der Vortrag vergegenwärtigt zunächst die Überlegungen aus Adornos Vortrag „Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit“ (1960), um in Anschluss an diese die Veränderungen des öffentlichen Gedenkens in den letzten 35 Jahren zu umreißen und die Frage aufzuwerfen, vor welcher Aufgabe ein materialistisches Erinnern an den Nationalsozialismus heute steht.

https://www.facebook.com/events/1626180397613964/

Freitag, 3. April / 18:00 Uhr / Friedelstraße 54, Berlin Neukölln (nahe U Hermannplatz)

Historischer Kiezrundgang mit Claudia von Gélieu (VVN-BdA, Galerie Olga Benario, FrauenTouren)

https://www.facebook.com/events/883039155073097/

Freitag, 3. April / ab 20:00 Uhr /Friedelstraße 54

[Tresen gegen Unerträglichkeiten] mit Bierspezialitäten und gutem Essen. Checkt unsere Facebook-Seite für aktuelle Infos.

Dienstag, 7. April / 19:00 Uhr / JUP – Unabhängiges Jugendzentrum Pankow e.V,
Florastraße 84, 13187 Berlin

[Infoveranstaltung] Das Konzentrationslager Ravensbrück, das Jugend-KZ Uckermark und heutiges Gedenken

Am Dienstag, den 7. April wird im JUP Pankow eine Informationsveranstaltung im Vorfeld der Busfahrt am 18. April stattfinden. So kritikwürdig wir den staatsoffiziellen Umgang mit der Vergangenheit finden, so wichtig ist es darauf hinzuweisen, dass es Alternativen gibt und dass sich bundesweit Initiativen finden lassen, die sich für eine kritische Erinnerungsarbeit einsetzen und sich nicht vor den Karren des bundesdeutschen „Aufarbeitungsweltmeisters“ spannen lassen.

Klaus Lemmnitz von der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. wird ein paar Worte zur Mahn- und Gedenkstätte und der Arbeit der Lagergemeinschaft verlieren.

Danach wird Chris Rotmund die Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark und ihre Arbeit vorstellen sowie auf die Geschichte des Jugend-Konzentrations- und späteren Vernichtungslagers eingehen.

Während der Veranstaltung können Tickets für den Bus gekauft werden. Spendenempfehlung 5-10€. Auch einige Bücher, unter anderem „Kinder von KZ-Häftlingen – eine vergessene Generation“ (herausgegeben von der Lagergemeinschaft Ravensbrück) und die Broschüre „Fragt uns“ (http://fragtuns.blogsport.de/) können erworben werden.

Das JUP erreicht ihr vom S+U Bahnhof Pankow oder S-Bahnhof Wollankstraße aus in ein paar Minuten. Oder ihr fahrt mit dem Bus M27 bis „Görschstr“.

Samstag, 18. April / 08:00 / Treffpunkt am Franz-Mehring-Platz (nahe S Ostbahnhof)

Busfahrt zur Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Uckermark

Dort, ca. 80 Kilometer nördlich von Berlin, befand sich von 1938/39 bis April 1945 das größte deutsche Konzentrationslager der SS für weibliche Häftlinge im Reichsgebiet. In unmittelbarer Nähe befand sich das „Jugendschutzhaftlager Uckermark“. Zum 70. Jahrestag der Befreiung wird es vor Ort einige Veranstaltungen geben. Es besteht zudem die Möglichkeit, an einer für uns organisierten Führung teilzunehmen.

Tickets für den Bus gibt es für 5-10 € auf unseren Veranstaltungen.

Busabfahrt ist am Morgen des 18. um 8 Uhr am Franz-Mehring-Platz, nahe Ostbahnhof. Bitte seid pünktlich. Rückfahrt in Ravensbrück um 18 Uhr.

Veranstaltet in Kooperation mit der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. (zur Webseite mit Programmübersicht für den 18. April: http://lg-ravensbrueck.vvn-bda.de/) und dem Berliner VVN-BdA.
Zur Webseite der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark: http://www.gedenkort-kz-uckermark.de/

https://www.facebook.com/events/1554125714855552/

Coming soon!

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Niederschlagung des Nationalsozialismus werden im April und Mai einige Veranstaltungen in und um Berlin stattfinden. Neueste Informationen werden hier und auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht.

14. 2. [Tresen gegen Unerträglichkeiten] *jubilee brunch edition*

Am Samstag laden wir von 13 bis 18 Uhr in die Friedelstraße 54 zum Jubiläumsbrunch. Wir tischen auf:

Geflügelsalat, Eiersalat, Mettigel, Cole Slaw, Mac‘n'Cheese, Chicken Nuggets, Country Potatoes, glasierte Zwiebeln, Sour Cream, BBQ-Soße, Pancakes, Karamellsirup, American Apple Pie, Hawaii- und Peanutbutter&Jelly-Sandwichtoast.

Alles vegan (also ohne echtes Hähnchen und so) und gegen Spende. Wer danach noch laufen kann, nimmt sich Brownies zum Nachtisch.

Was zu trinken und gute Musik gibt es natürlich auch, wo kämen wir denn sonst hin. Außerdem werden Filme gezeigt, damit man sich nicht unterhalten muss (im Nebenraum). 18 Uhr muss leider Schluss sein. Enough said, kommt vorbei und schlagt euch den Wanst voll.

+++

english:

On Saturday we celebrate the „Tresen’s“ jubilee with a brunch at Friedelstraße 54. We serve:

Chicken salad, egg salad, „Mettigel“ (better google that one), Cole Slaw, Mac‘n'Cheese, Chicken Nuggets, Country Potatoes, glazed onions, Sour Cream, BBQ-sauce, Pancakes, caramel sirup, American Apple Pie, Hawaii- and Peanut Butter&Jelly-Sandwichtoast.

All vegan (don‘t expect real chicken, sorry) and in return for a donation. For those who can still walk afterwards, we serve Brownies for dessert.

There will be enough to drink and good music, too, of course. Plus we will show movies in the seperate room. The brunch will end at six. Enough said, come over and eat till you explode.

4.12. „Über den Terror des Kalifats“

Am 4. Dezember findet ab 19 Uhr unter dem Titel „Über den Terror des Kalifats“ eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in der Schankwirtschaft Laidak statt. Referent ist Danyal, Autor des Blogs „Cosmoproletarian Solidarity“.

Das Laidak befindet sich in der Boddinstraße 42/43, laufbar vom U-Bahnhof Boddinstraße (U8). Link zum Facebook-Event.

Vortragsankündigung:

Zum einen: ohne die Zwieschlächtigkeit in den Interessen des türkischen Regimes der Muslimbrüder, des Assad-Regimes, des khomeinistischen Irans und der klerikalen Despotien am arabischen Golf sowie des Lavierens der US-Amerikaner und Europäer wäre es nie zu dem exorbitanten Landgewinn des Islamischen Staates gekommen.
Zum anderen: Die Pseudofront zwischen diesen Mimen allein als Verschwörung zu charakterisieren, verdunkelt, dass der Islamische Staat weniger das Produkt anderer Interessen ist als das eines Racketisierungsprozesses, dem viel mehr mit den Kategorien Krise und Ideologie nachzugehen wäre. Der Vortrag wird sich zweierlei annehmen: den islamistischen Rollback, beginnend mit der schiitischen Variante des Islamischen Staates: dem Iran Khomeinis, als faschistische Krisenreaktion und die widersprüchlichen Interessen der Beteiligten skizzieren, ohne jene zu übergehen, die sich gegen die islamistische Aggression selbstorganisiert verteidigen.

Eintritt frei. Vortrag auf deutsch.

[Ausschlussklausel gemäß §6 Abs. 1 VersG: Personen, die rechtsradikalen oder antisemitischen Organisationen oder Parteien angehören, den jeweiligen Szenen zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische bzw. antizionistische, fremdenfeindliche, gewaltverherrlichende und andere menschenverachtende Äußerungen oder Handlungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.]