Kein Al-Quds-Marsch in Berlin!

Gegen den antisemitischen Al-Quds-Marsch in Berlin!
ضد مسيرة يوم القدس المعادية لليهود في برلين

Am Samstag finden mehrere Veranstaltungen gegen den Al-Quds-Marsch in Berlin statt:

Demonstration: Kein Al Quds-Marsch 2015! Gemeinsam gegen den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands!
Treffpunkt: 11.00 Uhr, Breitscheidplatz
Kundgebung 13 : 30 Uhr Wittenbergplatz.
Abschlusskundgebung: 15 : 00 Uhr Breitscheidplatz (Ende offen)

Die Ursprünge des Al-Quds-Tages liegen in der Islamischen Republik Iran. Von Ruhollah Chomeini, dem Revolutionsführer höchstpersönlich erstmals 1979 ausgerufen, ist er als offizieller Feiertag am letzten Freitag des Ramadan seitdem jährlich Anlass für staatlich organisierte Großdemonstrationen, auf denen das iranische Regime die Eroberung Jerusalems (arab. Al Quds) fordert und seinen Vernichtungsfantasien gegenüber Israel und den USA Ausdruck verleiht.
Unter dümmlichen Parolen wie „Zionismus ist antisemitisch“ rottet sich zu dieser Gelegenheit ein ebenso bunter wie explosiver Mob aus Islamisten, „moderaten“ Muslimen, Neonazis, Verschwörungstheoretikern und linken Israelhassern zusammen, um mitten in Berlin gegen die Existenz des jüdischen Staates anzuschreien. Das Ergebnis ist die mit Abstand größte jährlich stattfindende, gewalttätige antisemitische Veranstaltung in Deutschland. Die Suche nach Gegenprotest indes ist überaus ernüchternd: Kaum eine Handvoll Gegendemonstranten, größtenteils aus dem Umfeld jüdischer Organisationen, hält es für notwendig, sich dem antisemitischen Mob entgegenzustellen.
Neben der Hetze gegen Israel dient die Al-Quds-Demonstration auch als Plattform für zahlreiche Apologeten der libanesisch-schiitischen Hisbollah, des syrischen Assad-Regimes und der Islamischen Republik Iran. Die „Achse des Widerstands“, die neuerdings als legitimer Verbündeter im Kampf gegen den ebenso menschenfeindlichen „Islamischen Staat“ angesehen wird und deren Kitt der Hass auf Israel darstellt, findet sich also auf den Straßen Berlins in Form verschiedener Tarnorganisationen und Sympathisanten repräsentiert. Währenddessen ist der sog. friedliche Arm der Hisbollah in der EU weiterhin legal und sammelt fleißig Spenden, lässt Assad weiterhin Fassbomben auf die syrische Zivilbevölkerung werfen und werden unter dem Terrorregime in Teheran, zu dem die Bundesrepublik beste wirtschaftliche Beziehungen pflegt, weiterhin Gegner der Regimes verfolgt, Homosexuelle hingerichtet und Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt.
Es darf nicht hingenommen werden, dass sich jährlich über tausend Menschen in Berlin versammeln um ihre Hasstiraden gegen Israel zu verbreiten und sich unter Fahnen der antisemitischen Hisbollah öffentlich mit den Schlächtern in Teheran und Damaskus solidarisieren.

Nein zu Antisemitismus, nein zur Hisbollah, nein zur Islamischen Republik Iran!
لا لمعاداة اليهود، لا لحزب الله، لا للجمهورية الإسلامية

Against the anti-Semitic Al-Quds-march in Berlin!
The origin of the “Al-Quds-Day” lies in the Islamic Republic of Iran. Firstly proclaimed by the revolution’s leader Ruhollah Chomeini himself in 1979, it has been a public holiday on the last Friday of Ramadan since then. On this occasion the Iranian Regime organises big demonstrations, calling for the conquest of Jerusalem (arab. Al Quds) and displaying its eliminatory phantasies towards Israel and the USA.
Amidst empty-headed slogans such as “Zionism is anti-Semitic” a both colourful and explosive mob consisting of Islamists, “moderate” Muslims, Neo-Nazis, conspiracy theorists and Israel-hating leftists is forming in the middle of Berlin to display their hate hatred against the Jewish state, annually resulting in the biggest violent anti-Semitic event in Germany. Meanwhile the search for counter-protest is disillusioning: Not more than a handful people, mostly from Berlin’s Jewish organisations, seem to think it’s necessary to confront the anti-Semitic mob.
Apart from showing their hatred against Israel, the Al-Quds-march’s participants are also using the event as a platform to show their support for the Lebanese Shiite Hezbollah, as well as for the Syrian dictator Assad and the Islamic Republic of Iran. Thus the “axis of resistance”, which is held together by their mutual anti-Semitism and nowadays apparently a legitimate ally in the fight against the no less inhuman “Islamic State”, is represented on the streets of Berlin by their sympathizers and several cover organisations. Meanwhile, the so-called peaceful arm of the Hezbollah is still legal and active in the EU, Assad is still throwing barrel bombs at the Syrian people and the terror regime in Tehran, maintaining best economic relationships with Germany, is still persecuting its opponents, executing Homosexuals and treating women as second-class citizens.
It cannot be tolerated that over a thousand people are meeting in Berlin every year to spread their hate speeches against Israel and publicly show their solidarity with the butchers of Tehran and Damascus.
No to Anti-Semitism, no to Hezbollah, no to the Islamic Republic of Iran!